Dehnung
Sitzende Berufe, Bewegungsmangel und Stress schränken den Körper in seinem Bewegungsumfang zunehmend ein. Die spezielle Taekwon-do Gymnastik, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dehnen und kräftigen, ermöglicht dem Körper sich seiner Natur entsprechend auszudehnen und zu entfalten.
Selbstverteidigung
Jeder Block, jeder Stoß, alles was im Taekwon-do Training gelernt wird, ist Selbstverteidigung. Trainiert werden Abwehrtechniken, innere Stärke und ein gesundes Selbstvertrauen. Wer Selbstbewusstsein und Sicherheit ausstrahlt, kommt erst gar nicht in unangenehme Situationen.
Hyong
Beim Kampf gegen imaginäre Gegner – genannt Hyong – werden je nach Höhe und Schwierigkeit des Hyongs verschiedene Abwehr- und Angriffstechniken geübt. Die Hyongs erfordern viel geistige Ausdauer. Im Hyong müssen Koordination, Bewegung und Atmung optimiert werden, um ihn kraftvoll und präzise ausführen zu können.
Freikampf
Um einen Angriff abwehren oder kontern zu können, muss das Auge die Absicht des Gegners bereits im Ansatz erkennen können. Als oberstes Gebot gilt dabei: im Dojang ohne Kontakt zu üben. Denn eine voll ausgeführte Technik, die den Gegner trifft, könnte schwere Verletzungen hervorrufen.
Bruchtest
Der Bruchtest ist Ausdruck des Do – der Willensstärke. Um einen Bruchtest ohne Verletzungen ausführen zu können, sind ausdauerndes Training und abhärten speziell der Schlagpunkte wie Faust, Ellenbogen, Fersen usw. und einen exakte Technik unerlässlich.
Meditation
Die Atmung reinigt den Körper und versorgt ihn mit Energie. In der Atmung liegt der Schlüssel zu vielen Leiden. So äußert sich jeder Stress in flacher Atmung. Die Atemübung zum abschluss jedes Trainings dient dem sammeln der aufgebauten Energie im Unterbauch und verhindert das Fehlleiten dieser Energie.